Stellt euch vor, wir würden es schaffen in Lichterfelde 1.000 Regentonnen mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Litern auf privaten Grundstücken aufzustellen, das wären...
🏘️ 43.500 m³ Trinkwasserersparnis pro Jahr
wären möglich
Die Rechnung
In Berlin fallen rund 580 mm Regen im Jahr, d.h. 580 Liter pro Qudratmeter.
Wenn 1000 Einfamilienhäuser
- 1 Regentonne mit 1000 Litern (1 m³)
- mit ca. 100 m² Dachfläche
- Berliner Niederschlag: 580 mm/Jahr = 580 Liter pro m²
🌧️ Die gesammelte Regenmenge pro Haus
100 m² × 580 Liter = 58.000 Liter pro Jahr = 58 m³ pro Jahr / Haus
Die entscheidende Frage ist also: Wie oft füllt sich eine 1-m³-Tonne im Jahr? Bei 58 m³ Regen pro Jahr theoretisch 58 vollständige Füllungen, aber natürlich nicht perfekt nutzbar (Überlauf, Verdunstung, Winter etc.). Realistisch nutzbar sind vielleicht 70–80 %.
Rechnen wir konservativ mit 75 % Nutzbarkeit: 58 m³ × 0,75 = 43,5 m³ nutzbares Regenwasser pro Haus
43,5 m³ × 1000 Häuser = 43.500 m³ Trinkwasserersparnis pro Jahr
📊 Einordnung
Ein 1-Person-Haushalt verbraucht ca. 40–45 m³/Jahr.
👉 Mit 43.500 m³ könnte man ungefähr 1000–1100 Personen ein Jahr lang versorgen.
Oder anders gesagt:
Wir würden so viel Trinkwasser sparen wie eine kleine Ortschaft verbraucht.

