
Mobilität - ein Grundbedürfnis
Mobilität ist weit mehr als nur die Fortbewegung von A nach B. Mobilität ist vielmehr das Grundbedürfnis nach einer selbstbestimmten Teilhabe am Leben. Zukunftslust hat sich deshalb das Ziel gesetzt, allen Kiezbewohnern eine sichere, bequeme und preiswerte Fortbewegung zu ermöglichen.
Dabei gilt es, die unterschiedlichen Bedarfe der Anwohnenden zu berücksichtigen und in pragmatische Lösungen umzusetzen. Gleichzeitig möchten wir die Entlastung der Straßen erreichen, eine alternative Nutzung dieser erfahrbar machen, Möglichkeiten und Wege aufzeigen und nicht zuletzt die CO2-Emissionen senken.

Ist-Situation
Rund 20% der CO2-Emissionen in Deutschland werden durch den Verkehr verursacht, weshalb auf Elektromobilität umgestellt werden soll. Aufgrund von Anschaffungskosten, angeblich geringer Reichweite und der viel beschriebenen Ladeinfrastruktur, scheuen sich noch viele, auf E-Antrieb umzustellen.
Der Umstieg allein ist jedoch nicht die Lösung, denn im urbanen Raum ist es längst der Raumbedarf und die Anzahl an Pkw, die uns die Grenzen aufzeigen. So auch in unserem Kiez.
Trotz Tempo 30-Zone leidet der Kiez unter starkem Durchgangsverkehr, der in den Morgen- und Abendstunden an einigen Stellen zu Staus führt. An die Tempo 30 hält sich kaum jemand.
Kinder und Senioren können sich nicht gefahrenlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen. Die nächste Grundschule und Einkaufsmöglichkeiten sind fußläufig zum Teil weit entfernt.
Es gibt in dem gesamten Areal nur zwei öffentliche E-Ladesäulen, die aktuell außer Betrieb sind. Deshalb scheuen viele den Umstieg auf einen E-Pkw.
Gewerblich abgestellte Fahrzeuge und Wohnwagenparker besetzen den Raum in den engen Seitenstraßen.
Zur
Verkehrsberuhigung soll das Areal temporär zur
„Anlieger frei“-Zone und
Spielstraße erklärt werden. Das erhöht insbesondere für Kinder und Senioren die Sicherheit.
Mit der Einrichtung eines Kiez-Sharings mit verschiedenen E-Leichtfahrzeugen, die innerhalb und außerhalb des Areals genutzt werden können, aber immer zurückgebracht werden müssen, wird eine gerechte Mobilität und Teilhabe für alle realisiert.
Mit der Installation von Energiespeichern mit Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge, wird das Areal flächendeckend versorgt.
Parkverbotszonen für Nicht-Anwohner müssen eingerichtet werden, damit der öffentliche Raum nicht zweckentfremdet wird.
Mobilität mit Zukunftslust
Doch wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Zukunftslust will in einem Modellprojekt die Mobilität von morgen erproben und mit unterschiedlichen Maßnahmen die Transformation Schritt für Schritt vorantreiben.
Dafür hat unsere Mobilitätsgruppe bisher folgende Projektfelder erarbeitet:
Straßennutzung
Wissen macht Klug
Nur wenn wir wissen, welche Bedürfnisse, Probleme oder auch Ideen die Anwohnenden im Kiez haben, können wir bedarfsgerechte Lösungen erarbeiten. Deshalb brauchen wir eure Mitwirkung und Beteiligung. Nehmt deshalb an unseren Umfragen teil, schreibt uns Emails mit euren Ideen und Wünschen oder engagiert euch in unserer Mobilitätsgruppe.
Gemeinsam können wir uns unseren Kiez so gestalten, wie wir es möchten.

Mit mach(t) Zukunft
Du willst etwas verändern und am Kiezprojekt mitwirken? Dann werde Mitglied bei uns und erhalte regelmäßig Updates zum Projekt, Infos zu Beteiligungsmöglichkeiten und Einladungen zu Veranstaltungen.
Auch wenn du nicht direkt im Kiez wohnst, lohnt sich die Teilnahme, denn so kannst die Ideen und Lösungen auf deinen Wohnkiez übertragen.
