ENERGIE  |  von Ulrike Linnig

Wärmewende jetzt!

Zukunftslust bereit den ersten Informationsabend zur Wärmewende vor


Wasser ist von entscheidender Bedeutung für alles Leben auf der Erde. Doch Übernutzung, Verschmutzung und die Klimakrise gefährden die Wasservorräte weltweit – mit weitreichenden Folgen für die Ökosysteme und uns Menschen. Über ein Viertel der Weltbevölkerung hat zudem keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser. Um das zu ändern, erklärten die Vereinten Nationen 2010: Wasser ist ein Menschenrecht. Es soll gesundheitlich unbedenklich und für alle Menschen zugänglich sein.


Um auf die essenzielle Bedeutung von Wasser als Lebensgrundlage aufmerksam zu machen, haben die Vereinten Nationen den Weltwassertag initiiert, der seit 1993 jährlich am 22. März gefeiert wird.


In diesem Jahr wollen wir den Weltwassertag gemeinsam mit euch im LIO in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr feiern. Freut euch auf ein buntes Programm mit vielen Infos, Experimenten, Quiz mit Verlosung einer Regentonne, Basteltischen, Fachvorträgen, Kaffee & Kuchen und vieles mehr.

zum Programm

Ein kurzer Überblick

Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Heute befinden sich 97,1 Prozent des gesamten Wasservolumens der Erde als Salzwasser überwiegend in den Ozeanen. Der Rest ist Süßwasser, das zu 99,7 Prozent quasi permanent in Eiskörpern und tiefen Grundwasserschichten gebunden ist. Die übrigen 0,3 Prozent Süßwasser – etwa 120.000 Kubikkilometer – zirkulieren im Laufe eines Jahres zwischen Meer und Land; ober- und unterirdisch, in flüssigem, festem oder gasförmigem Aggregatzustand. Alles in allem ein perfekter Kreislauf: Letztlich fließt dieselbe Menge, die in der Atmosphäre vom Meer zum Land weht, wieder zum Meer hin ab.


Durch menschliche Eingriffe ist der Wasserkreislauf allerdings tiefgreifenden Veränderungen ausgesetzt. In vielen Regionen der Erde werden die Wasservorräte übernutzt oder verunreinigt. Darunter leiden Ökosysteme genauso wie Landwirtschaft, Industrie und Haushalte, die dadurch schwerer mit Wasser versorgt werden können. Auf der ganzen Welt finden sich Beispiele für dramatische Entwicklungen.


In fast allen Gebirgen schmelzen die Gletscher infolge der globalen Erwärmung immer schneller ab. Verheerend sind die Folgen für Ökosysteme und Gesellschaften flussabwärts, die von der zunächst ansteigenden, später sinkenden Zulieferung von Fluss- und Schmelzwasser betroffen sind. Die Biodiversität in und an Gewässern sinkt so rapide, dass bereits ein Viertel aller erfassten Süßwasserfischarten vom Aussterben bedroht sind.


Kurz: Die Vereinten Nationen warnten erst kürzlich vor einem global "Wasserbankrott" und auch in Berlin/Brandenburg ist nicht alles im grünen Bereich.


Die gute Nachricht: Wir können etwas tun. Jeder einzelne von uns. Was genau, erfährst du am 22. März auf unserem Weltwassertag-Fest im LIO.

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