
ART DES MONATS • ERSTAUNLICHES AUS FLORA UND FAUNA | von Annette Eni
Die Fledermaus (Microchiroptera)
18 verschiedene Fledermausarten wurden in Berlin nachgewiesen
Fledermäuse sind im Alltagsleben eines Städters eher unscheinbar, aber an lauen Sommerabenden kann man sie manchmal bei der Nahrungssuche beobachten. Und doch leben viele in der Stadt und bedürfen besonderen Schutzes.

Mausohren Wochenstube - Foto: Karl-Heinz Bickmeier | NABU
Massenvorkommen war einmal
An Massenvorkommen des Maikäfers können sich vielerorts nur noch die Großeltern erinnern. Denn in den 50er Jahren wurde mit einem Insektizid namens DDT, vom Flugzeug aus versprüht, ein Großteil der Populationen dahingerafft und die Massenvorkommen wurden selten.
Heute kennt man Maikäfer viel eher als Schoko-Käfer, der zu Ostern verschenkt wird, und weniger das Originalinsekt.
Dabei hatte man es in der Land- und Forstwirtschaft weniger auf die erwachsenen Tiere abgesehen, als auf die Engerlinge im Boden.
Denn die Bäume erholen sich und treiben im Juni wieder aus, wenn sie von den Käfern kahlgefressen wurden. Aber die Larven können die Wurzeln insbesondere von jungen Bäumen so sehr schädigen, dass diese den Befall nicht überleben.
Heute können die adulten Maikäfer auch im Berliner Grunewald wieder beobachtet werden. Dabei sind die Tiere gerne in der Abenddämmerung unterwegs und wegen ihrer Körpergröße auch gut zu hören.
Durch den Klimawandel schlüpfen die Käfer immer früher und sind heute auch vielerorts schon im April anzutreffen.

Großes Mausohr - Foto: Joachim Neumann | NABU
Maikäfer flieg...
Die Larven der Käfer fressen sich 4 Jahre lang durch den Boden.

Foto: Marion Metzer/NABU-naturgucker.de
Die dicken Käfer sind keine besonders guten Flugkünstler.

Foto: M. Koziol/pixabay







